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Griechische Sensation in Nordenstadt

Bei den Kleinsten ging Philipp Wenner als einziger Hochheimer an den Start. Nach einem souveränen Auftaktsieg musste sich der 9-Jährige im Halbfinale nach einem Tiebreak-Krimi mit 6:7, 7:6, 6:10 Maximilian Kersten vom Hofheimer TC geschlagen geben. Dennoch kann der Youngster mit seinem geteilten dritten Platz bei seinen zweiten Kreismeisterschaften mehr als zufrieden sein. Eine Altersklasse höher, bei den U11-Junioren, erwischte Henry Thiersch leider großes Lospech und musste, nachdem er in der ersten Runde kampflos weiterkam, gegen den an zwei gesetzten Philipp Schuster ran. Im vergangenen Jahr konnte Henry ihn noch im Match-Tiebreak bezwingen, doch diesmal klappte es leider nicht. Nach einem deutlichen ersten Satz kam er zwar im Zweiten besser ins Spiel, musste sich dem Liederbacher aber dennoch mit 0:6, 4:6 beugen. Besser lief es für Lukas Machwirth: Der 10-Jährige konnte im Viertelfinale den an drei gesetzten Nicolas Kaufholz vom TC Schwalbach deutlich bezwingen und traf im Halbfinale auf jenen Philipp Schuster. Dieser erwies sich auch für Lukas als schwerer Gegner, dem er sich schlussendlich mit 5:7, 2:6 geschlagen geben musste. Dennoch steht Lukas der geteilte dritte Platz und die Qualifikation zu den Bezirksmeisterschaften zu Buche. Feliciano Saulino, der im U12-Wettbewerb an zwei gesetzt war, kämpfte sich nach einem kampflosen Sieg im Viertelfinale bis ins Endspiel. Mit 4:6, 7:6, 12:10 rang der Deutsch-Argentinier Mats Büsser vom TC BW Bad Soden nieder und im Finale wartete gleich der nächste Bad Sodener. Nach dem hart erkämpften Halbfinalsieg fehlte Feliciano ein wenig die Kraft, sodass sich Benedikt Rachor mit 6:2 6:1 zum Kreismeister krönte. Für Feliciano springt dennoch ein hervorragender zweiter Platz und die Teilnahme an den Bezirksmeisterschaften heraus.

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Die Hochheimer Tennis-Asse Charlotte Kordonowy, Philipp Wenner, Feliciano Saulino und Christos Stergioulas präsentieren ihre Preise.

Es fehlt: Lukas Machwirth. Foto: Marcel Rubio Orri

Bei den Juniorinnen gingen lediglich zwei Hochheimer Asse an den Start. Aaliyah Keller konnte in der ersten Runde der U12 Nele Peya vom TC Schwalbach in zwei Sätzen bezwingen. Im Viertelfinale erwies sich Nikol Haralampieva – ebenfalls aus Schwalbach – als eine Nummer zu groß für sie, sodass sie nur einen Spielgewinn verzeichnen konnte. Die spätere Kreismeisterin Haralampieva verlor im gesamten Turnierverlauf nur drei Spiele. Charlotte Kordonowy hingegen holte einen starken zweiten Platz bei den U16-Juniorinnen und darf sich über die Qualifikation für die Bezirksmeisterschaften freuen. Souverän spielte sie sich ins Finale vor, ehe sie knapp und etwas überraschend gegen die erst 12-Jährige Lilly Pauline Schultz mit 6:7 und 4:6 verlor. Dennoch darf die 14-Jährige, die nächstes Jahr schon etwas Hessenligaluft schnuppern soll, auf die Finalteilnahme stolz sein.

Aaliyahs Bruder Shaquel gewann bei den U14-Junioren die erste Runde problemlos, hatte aber gegen den ein Jahr älteren und späteren Turniersieger Julius Seifert keine Chance. Jan Kreutzfeldt verließ die Kasteler Tennishalle am Freitagabend trotz der Niederlage im dritten Satz erhobenen Hauptes. Gegen den fünf Leistungsklassen besser eingestuften Pablo Gonzalo Saul vom Kelkheimer TEV zeigte der HSTVler eine couragierte Leistung und zog erst im Match Tiebreak den Kürzeren. Zuvor spielte er teils groß auf und gewann den zweiten Satz mit 6:4. Für Jans Niederlage revanchierte sich Christos Stergioulas. Der Grieche, der nächstes Jahr die U18-Mannschaft in der Bezirksoberliga anführen wird, gewann zuvor bereits zwei Partien klar in zwei Sätzen, bevor er mit Pablo Gonzalo Saul die Nummer zwei der Setzliste mit 6:3 6:2 aus dem Turnier warf. Im Finale wartete erwartungsgemäß David Ruiz de Eguilaz, an eins gesetzt und fünf Leistungsklassen besser eingestuft als Christos. In einer engen Partie setzte sich Christos letzlich mit 7:6 und 6:4 durch und feiert bei seinen ersten Jugendkreismeisterschaften in Deutschland gleich den Titel. Eine kleine griechische Sensation in Nordenstadt – sollte man meinen. Doch ganz so überraschend wie es auf dem Papier aussieht, kam es dann doch nicht. Stergioulas wurde in die Leistungsklasse zwölf eingestuft, spielt jedoch auf deutlich höherem Niveau, wie die Ergebnisse am Wochenende zeigten. Im nächsten Jahr wird er fester Bestandteil der ersten Herrenmannschaft sein.


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